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Es ist mir ein besonderes Vergnügen, diese Veranstaltung unter dem Motto “PARADOX – Mitten im Land” mit den Künstlern der Künstlergruppe PARADOX in Osterode an der
Kreisvolkshochschule (KVHS) durchführen zu können. Bin ich doch selbst im so genannten ländlichen Raum im Norden Deutschlands aufgewachsen und lebe nun in dem 239-Seelen Dorf Rodenhausen
(Gemeinde Lohra) im Hessischen Hinterland, wie es bei uns heißt. Aus diesem Lebenshintergrund heraus entstand sicher ein Teil meiner Motivation, aber auch die Überzeugung: anspruchsvolle
Kulturprojekte lassen sich nicht nur vom Lande aus organisieren sondern auch im Lande selbst realisieren.
Wir Künstler wollen ganz einfach mit unseren Darstellungen und Arbeiten zu Betrachtungen, Phantasien, Auseinandersetzungen, Diskussionen rund um die aktuelle Kunst und
Kultur einladen. Über einen kurzen Eintrag als Resonanz im ausgelegten Gästebuch würden wir uns freuen.
Die ursprüngliche Idee zu diesem Projekt entstammt übrigens einem Treffen mit Edgar Linner aus Wulften während des Kunstfestivals auf Helgoland. Er ist seiner Region,
dem Landkreis Osterode, sehr verbunden und seine Anregung sowie danach die überaus interessierte, herzliche Aufnahme der Vertreter von PARADOX durch die Mitarbeiter der KVHS führten zur
Verwirklichung in dieser Vielschichtigkeit und an diesem Ort.
Ich möchte allen beteiligten Künstlern für ihren Einsatz ganz besonders danken, desgleichen den Förderern und Unterstützern, die zur Realisierung dieser Kunsttage
beigetragen haben.
Allen Besuchern von “PARADOX – Mitten im Land” wünsche ich eine anregende und fruchtbare Begegnung mit der Kunst in all ihren Formen und Ausdrucksweisen.
Lohra im Juli 2002
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