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ABSCHLUSS Samstag 7. September 2002
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Die Abschlussfeier der Künstlergruppe PARADOX war gleichzeitig die Saisoneröffnungsfeier der KVHS Osterode, und so sprach aus diesem Anlass zunächst Landrat Bernhard Reuter, der aber auch gleichzeitig Schirmherr
des Kulturprojekts "PARADOX - Mitten im Land" war. Nachdem er sich erfreut zeigte, dass so viele Politiker, Dozenten, Besucher und Künstler anwesend seien, begrüßte er als besonderen Gast den ehemaligen
Bürgermeister von Scarborough, Harry Dixon und seine Frau Muriel Blowman-Dixon, die auf ihrer Hochzeitsreise den Weg in das Forum gefunden hatten. Anschließend referierte er über Bildung, die Folgen der Pisa-Studie,
die Rolle, Aufgabe und speziell das Angebot der KVHS, ehe er zur Ausstellung von PARADOX kam und diese als ein gutes wie wichtiges Ereignis für den Kreis Osterode bezeichnete. Kultur mitten auf dem Land und in
dieser Größenordnung erlebe man nicht alle Tage. Er dankte allen Künstlern ausdrücklich für ihr großes Engagement.
Anschließend begrüßte B.J. Antony, auch im Namen der Künstler, alle Gäste, besonders den
Landrat Bernhard Reuter als Schirmherrn der Veranstaltung, und hieß sie zu diesem Abend herzlich willkommen. Er führte die Zuhörer kurz in die Ziele und Intentionen der Künstlergruppe PARADOX und besonders dieses
Kulturprojekts ein. Wie bei der Eröffnungsveranstaltung bat er auch diesmal alle teilnehmenden Künstler vorn vor die Bühne und stellte sie im Einzelnen mit Hinweis auf ihre Arbeiten vor. Jeder von ihnen wurde mit
viel Beifall aufgenommen - ebenso wie die Sponsoren, die Antony anschließend namentlich erwähnte, um seinen Dank für diese zum Gelingen der umfangreichen Kulturveranstaltung notwendigen Unterstützung und Förderung
aus zu drücken. Zustimmung fand auch sein Hinweis auf die Verlosungsaktion, die spontan an diesem Abend eingeplant wurde: die Künstler Hans-Gerd Doneck, Reinhard Geßler, Detlef Hänsel, Brigitte Schmitz, Inge
Scholz-Stephan und er selbst hatten zu Gunsten der von der Flutkatastrophe in Deutschland Betroffenen originale Kunstwerke gestiftet. Die Lose, deren gesamter Erlös für den guten Zweck gedacht war, würden in der
ersten Musikpause verkauft, die glücklichen Gewinner nach dem Auftritt von SAMBAZAMBA gezogen. Nachdem er allen einen schönen, anregenden Abend mit den Künstlern gewünscht hatte, schloß Antony mit der Ansage:
"Und nun: Bühne frei für
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Das Publikum sprang auf, klatschte mit, ließ die Hüften schwingen oder den Takt in die Füße gehen. Adriana Gorbatyi (in der Mitte mit der weißen Hose) mit ihrer Ausbildung als russischer
Balletttänzerin hielt es nicht länger von der Bühne zurück - routiniert baute die Gruppe ihre spontane, faszinierende Tanzeinlage zur Begeisterung des Publikums in ihr Programm ein. Am Ende gab es
Sonderapplaus für alle Beteiligten.
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Die Verlosungsaktion wurde ein voller Erfolg. Kaum jemand, der nicht ein oder mehrere Lose erwarb, nicht nur, um etwas für eine gute Sache zu tun, sondern sicher auch in der Hoffnung, eines der schönen Kunstwerke
zu gewinnen. B. J. Antony als Moderator des Abends stellte die einzelnen gestifteten Arbeiten und die Künstler kurz vor, dann zog Ulrike Reuter als Glücksfee die Lose und verkündete die jeweiligen Gewinner.
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Und dann führte die Pressevertreterin Petra Bordfeld kurz das Regiment: sie bat alle Gewinner mit den Kunstwerken und den Künstlern zu einem Foto auf die Bühne. Zu den Gewinnern zählten unter anderem übrigens auch
das Ehepaar auf Hochzeitsreise aus Scarborough (stehende Reihe, 3. und 4. von links, mit einem Uhu von Reinhard Geßler) und Landrat Bernhard Reuter, der allerdings stellvertretend seine Frau auf die Bühne schickte
(in der hockenden Reihe ganz rechts mit dem Bild "Straße nach Osterode # 2" von Hans-Gerd Doneck). Die Künstler: links stehend Detlef Hänsel, rechts hinten halb verdeckt neben Mr. Dixon Hans-Gerd Doneck.
Vorn hockend von links: Reinhard Geßler, B.J. Antony, Brigitte Schmitz.
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RED HOUSE
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Rolli (links) und Timo (rechts) spielten sich derweil schonmal warm für ihren Auftritt als RED HOUSE. Ein wirklich gelungener Szenenwechsel: mit fetzigem Sound ließen RED HOUSE den guten,
alten Rock wieder aufleben.
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Ihre unbändige Spielfreude, die excellenten Gitarrenriffs und der kräftige Gesang von Timo (vorn links), der treibende Bass von Rolli (mal nicht im Bilde...) und das wirbelnde Schlagzeug unter den
Stöcken von Reiner (hinten rechts gut versteckt hinter seiner "Schießbude") ließen den Funken überspringen. Schnell waren die ersten Stuhlreihen weg geräumt damit getanzt werden konnte - und
das Trio verstand es, ihr Publikum mit schweißtreibender Musik einzudecken, die in die Beine, aber auch unter die Haut ging. Den Musikern selbst machte ihr Auftritt soviel Spaß, dass sie nach etlichen
Zugaben und nachdem eigentlich längst Schluss war, eine halbe Stunde später nochmals auf die Bühne kamen, um die letzten Nachtschwärmer mit zwei weiteren Stücken zu begeistern.
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Aber auch dieser gelungene Abend musste schließlich sein Ende finden, immerhin war es längst nach Mitternacht... was die Künstler nicht daran hinderte, in fröhlicher Runde noch im Kaminzimmer vom "Haus der
Jugend" weiter zu feiern...
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