Jixian 2002 - Aufbau und Ablauf

CHINA INTERNATIONAL HUANG YAGUAN GREAT WALL ART EXIBITION 2002
 

Alle teilnehmenden Künstler der Künstlergruppe PARADOX
in alphabetischer Reihenfolge:

B.J. Antony
(Lohra) - Maler, Autor, Bildhauer & Kurator
Hans-Gerd Doneck (Trier) - Maler, Flux-Art & Drip-Art
Christine Geweke (Soltau) - Malerin, Bildhauerin, Galeristin
Gennadij Gorbatyi (Bad Soden) - Maler, ukrainische Meisterschule
Ursula Heiringhoff (Rietberg) - Malerin, autodidakt
Barbara Lorenz-Höfer (Buxtehude) - Bildhauerin & Installationen
Pierre-Paul Maillé (Berlin) - kanadischer Bildhauer & Grafiker
Eckehard Post (Duderstadt) - surrealistischer Maler, Illustrator
Manfred Schaller (Nürnberg) - Maler & Grafiker
Inge Scholz-Stephan (Breuberg) - Grafikerin, Holzschnitte
Hugo Seegatz (z. Zt. Tianjin, China) - Malerei, Farbexperimente & Skulpturen
Ekkehard Stoevesand (Berlin) - Maler, abstrakter Expressionismus
Lilo Tadday (Helgoland) - fachlich ausgebildete Fotografin
Gitta Witzke (Gelsenkirchen) - Aktionskünstlerin & Malerin
Gu Yingzhi (Tianjin, China) - Malerin & Kalligrafin, Präsidentin & im Vorstand verschiedener chinesischer Künstlerverbände
 

Die fünf Künstler von PARADOX, die sich während der Great Wall Art Exhibition treffen. Von links nach rechts:
Die chinesische Künstlerin Ms. Gu Yingzhi (Tianjin), und aus Deutschland Ursula Heiringhoff (Rietberg), Christine Geweke (Soltau), Hugo Seegatz (lebt und arbeitet z. Zt. in China, organisiert dort die Ausstellungen von PARADOX vor Ort), Hans-Gerd Doneck (Trier).

Am Samstag Mittag, den 28.9.2002 geht´s für die drei Künstler aus Deutschland los ab Airport Frankfurt. Rechnet man die Anreise bis dort nicht mit, sind sie unter Berücksichtung der Zeitverschiebung ca. 30 Std. später am Ziel:

Ankunft am Eingang zur Huang Yaguan in Jixian County, Sonntag, den 29. September gegen 12 h Ortszeit.

Zunächst werden die nationalen und internationalen Künstler hier im Gästehaus untergebracht, einem ehemaligen Fürstenpalast mit direktem Zugang zur Chinesischen Mauer. Innerhalb dieser Anlage befindet sich auch die Ausstellung.
Die Zeit ist knapp, denn schon um 16 h soll der Regierungsempfang mit Presse und Fernsehen in einem kleinen Saal des Fürstenpalastes beginnen. Trotzdem gibt es erstmal ein Essen zur Ankunft.

Dann hängen die Künstler von PARADOX schnell die restlichen Bilder auf. Hugo Seegatz hat gut vorgearbeitet und die Werke der Künstlergruppe, die bereits wegen der vorherigen Ausstellungen in China sind, schon fast alle untergebracht. Immerhin vertreten inzwischen 120 Bilder plus der Installation von Barbara Lorenz-Höfer die Künstlergruppe PARADOX aus Deutschland in China.

Links aussen von hinten übrigens der chinesische Taxi-Fahrer Guang, der auch schon bei der Ausstellung im Wasserpark Tianjin hilfreich zur Seite stand. Rechts daneben Hugo Seegatz, ganz rechts Hans-Gerd Doneck.

Christine Geweke schaut noch ziemlich fragend, ob auch alles gut angebracht ist...

... während Ursula Heiringhoff schon glücklich inmitten ihrer Bilder lachen kann, deren Rot als Sinnbild von Leben, Wut, Aggression, schöpferischer Kraft und Liebe steht.

Hans-Gerd Doneck ist zufrieden mit der Hängung der Bilder und packt ein. Es ist schon nach 15 h und allen bleibt nicht viel Zeit, sich bis zur Eröffnung frisch zu machen.

Da die Künstler von PARADOX in diesem Moment natürlich anders eingespannt sind, gibt es von der offiziellen Eröffnung mit Regierungsvertretern, Fernsehen und Presse im kleinen Saal des Fürstenpalastes leider keine Fotos. Jedenfalls werden in den Ansprachen alle teilnehmenden Künstler namentlich erwähnt und für alle Ausländer wird der Ablauf in Englisch übersetzt. Ehe der Rundgang durch die Ausstellung beginnt, bleibt noch kurze Zeit für einige Momentaufnahmen, z.B. von diesem Gruppenfoto im Ausstellungsraum der chinesischen Künstler:

Von links nach rechts so gut es geht: Han Fun Hua, in China berühmter Maler, Zhang Jianguo, Regierungsvertreter,
Mei Zheng Rong, bekannte chinesische Malerin, Gu Yinghzi, Christine Geweke, Ursula Heiringhoff, Man Lee, Nachwuchskünstlerin in China, drei Regierungsvertreter N.N., zweiter von rechts: Hugo Seegatz, rechts aussen: N.N.

Drei Künstlerinnen von PARADOX treffen sich in China. Von links nach rechts: Gu Yingzhi, Christine Geweke, Ursula Heiringhoff. Im Hintergrund Ausschnitte von Arbeiten der chinesischen Künstlerin Gu Yingzhi.

Hugo Seegatz freut sich über die gelungene Aktion, hat er doch einen guten Teil dazu beigetragen ...

Als komplette Ausstellung hängen die Bilder der Künstlergruppe PARADOX unter einem überdachten Rundgang innerhalb des Geländes des ehemaligen Palastes.

Interessiert verfolgen Regierungsvertreter, Presse und Fernsehen den gedolmetschten Ausführungen der anwesenden Künstler zu den Bildern von PARADOX.

Ein kurzer Blick direkt vom Ausstellungsrundgang auf die Chinesische Mauer (eigentlich: Große Mauer = Great Wall).

Nach dem Rundgang mit Fernsehen und Presse geht es zu einem gemeinsamen Abendessen. Anschließend werden vor allem Visitenkarten, aber auch Flyer der Künstler und kleine Gastgeschenke verteilt.

Danach versanmmeln sich alle in einem großen Saal, in dem die mit viel Resonanz bedachte
Malaktion mit chinesischen und deutschen Künstlern statt findet.

Zwar werden Unmengen von Visitenkarten verteilt, doch viele davon sind ausschließlich auf chinesisch - was uns deutschen Küsntlern chinesisch ist - von daher ist der Name des Malers am linken Rand uns nicht bekannt. Rechts neben ihm steht Zhang Jianguo, Abgeordneter der Regierung, neben ihm zwei seiner Mitarbeiter und im Vordergrund Ms. Gu Yingzhi. Mehr zu der Malaktion unter der entsprechenden Rubrik. Dort kann man auch erfahren, dass anschließend noch alle zu einer Karaoke-Show innerhalb der Anlage gehen ...

Am nächsten Tag (30.9.2002) heißt es umziehen nach Tianjin in dieses Hotel, direkt neben dem Gästehaus von Ms. Gu Yingzhi, das ihr von der Regierung gestellt wird. Für die Künstler von PARADOX beginnt nun eine Zeit des Reisens, sie sind viel unterwegs und bekommen in Begleitung von Ms. Gu Yingzhi sowie Guang viel zu sehen. Aber das ist auch wieder eine eigene Geschichte...

Am 1. 10. heißt es schon wieder Umziehen, die chinesischen Künstler reisen ab.
In der Hotellobby harren nicht nur Christine Geweke und Hans-Gerd Doneck der Dinge, die da kommen werden ...

© 2002 Webdesign Antony, Fotos: Ursula Heiringhoff

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